Information der AOPA Österreich zur Frequenzumstellung auf 8,33kHz Raster

veröffentlicht am: 22.12.2017

Die AOPA Österreich hat mit dem zuständigen Verkehrsministerium und der Austro Control Kontakt aufgenommen um zu eruieren, wie die Umstellung auf 8,33kHz Raster nunmehr durchgeführt wird. Dabei hat uns das Verkehrsministerium mitgeteilt, dass aufgrund der Frequenznutzungsverordnung, also der gesetzlichen Vorgaben, eine Verlängerung der Frist nicht möglich ist und daher ab 01.01.2018 die Verpflichtung besteht, für alle Funkgeräte sowohl in Flugzeugen als auch in Bodenstationen nur mehr auf der Frequenz mit einer 8,33kHz Rasterung zu betreiben.

Flugzeuge müssen daher, sofern sie nicht im Luftraum E oder G unterwegs sind und das Funkgerät nicht eingeschaltet ist, über ein Funkgerät mit einer 8,33kHz Rasterung verfügen. Dies gilt für den nationalen Bereich. Bei Grenzüberflügen ist selbstverständlich ein 8,33-Gerät erforderlich. Es liegt daher nicht im Ermessen des Ministeriums oder der ACG, hier die Umsetzung über den 01.01.2018 hinaus zu verlängern, da es sich um eine verbindliche Vorgabe der EASA handelt. Auch den Ländern Schweiz, Deutschland, Tschechien und Polen wurde seitens der EASA keine Erlaubnis gegeben länger auf die Einführung des 8,33kHz Rasters zu verzichten.

Wie die zuständigen Herren des Ministeriums mitteilen, sind die Flughäfen und auch der Großteil der Flugplätze in Österreich ab 01.01.2018 umgestellt. Auch nach Auskunft der Fernmeldebehörde sollte diese Umstellung an den Flugplätzen durchgeführt sein. Wie im Hintergrund zu vernehmen ist, wird wahrscheinlich in den ersten Monaten 2018 keine Bestrafung erfolgen, jedoch ist dies nicht als gesichert anzunehmen.

Als Anmerkung sei noch hinzugefügt, dass in der AIP bei manchen Flugplätzen noch z.B. 118,60 angegeben ist, dies bedeutet aber, dass auch diese Frequenz bereits auf die Frequenz 118,600 umgestellt ist.


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Die AOPA Österreich hat mit dem zuständigen Verkehrsministerium und der Austro Control Kontakt aufgenommen um zu eruieren, wie die Umstellung auf 8,33kHz Raster nunmehr durchgeführt wird. Dabei hat uns das Verkehrsministerium mitgeteilt, dass aufgrund der Frequenznutzungsverordnung, also der gesetzlichen Vorgaben, eine Verlängerung der Frist nicht möglich ist und daher ab 01.01.2018 die Verpflichtung besteht, für alle Funkgeräte sowohl in Flugzeugen als auch in Bodenstationen nur mehr auf der Frequenz mit einer 8,33kHz Rasterung zu betreiben. Flugzeuge müssen daher, sofern sie nicht im Luftraum E oder G unterwegs sind und das Funkgerät nicht eingeschaltet ist, über ein Funkgerät mit einer 8,33kHz Rasterung verfügen. Dies gilt für den nationalen Bereich. Bei Grenzüberflügen ist selbstverständlich ein 8,33-Gerät erforderlich. Es liegt daher nicht im Ermessen des Ministeriums oder der ACG, hier die Umsetzung über den 01.01.2018 hinaus zu verlängern, da es sich um eine verbindliche Vorgabe der EASA handelt. Auch den Ländern Schweiz, Deutschland, Tschechien und Polen wurde seitens der EASA keine Erlaubnis gegeben länger auf die Einführung des 8,33kHz Rasters zu verzichten. Wie die zuständigen Herren des Ministeriums mitteilen, sind die Flughäfen und auch der Großteil der Flugplätze in Österreich ab 01.01.2018 umgestellt. Auch nach Auskunft der Fernmeldebehörde sollte diese Umstellung an den Flugplätzen durchgeführt sein. Wie im Hintergrund zu vernehmen ist, wird wahrscheinlich in den ersten Monaten 2018 keine Bestrafung erfolgen, jedoch ist dies nicht als gesichert anzunehmen. Als Anmerkung sei noch hinzugefügt, dass in der AIP bei manchen Flugplätzen noch z.B. 118,60 angegeben ist, dies bedeutet aber, dass auch diese Frequenz bereits auf die Frequenz 118,600 umgestellt ist.