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Auf dieser Seite finden Sie Nachrichten und Neuigkeiten von AOPA Österreich. Ebenso finden Sie hier eine Aufstellung und Bereichte der jeweiligen aktiven Arbeitsgruppen. Zum Lesen einiger Artikel wird Acrobat Reader benötigt. Das Download finden Sie hier:

Wichtige Informationen zum Wetter

Internationale AOPA Nachrichten (IAOPA) finden sie hier.

Nachrichten und Infos von IAOPA (EUR) finden Sie hier

 

 
 
24. Weltkongress der IAOPA in Athen

Aopa Österreich lädt zum 14. Weltkongress der IAOPA vom 9. bis 24. Juni 2008 nach Athen ein. Sollte jemand selbst hinfliegen wollen, gibt es spezielle Konditionen zum Fly-In für AOPA Mitglieder. Mehr Information zum Weltkongress gibt es hier.

 

AOPA Seminar zum JAR/FCL Begutachtungsverfahren

Aopa Österreich lädt zum Seminar über das Begutachtungsverfahren zur Einführung von JAR/FCL am Flugplatz Vöslau ein. Details finden Sie hier.

 

Staatssekretär Kukacka erteilt Prüfungsauftrag für betriebsleiterfreies Fliegen

Bei einem Treffen von Vertretern der AOPA, Aeroclub und BMVIT unter Leitung des zuständigen Staatssekretärs Helmut Kukacka wurde ein bedeutender Schritt zur Verwirklichung eines wesentlichen Anliegens der AOPA Österreich erreicht. Details gibt es hier.

 

Nachlese zum Vortrag "Durchführung von Selbstkostenflügen"

AOPA Austria hat am 3. November 2005 einen Abend zum Thema  „Die Rechtslage bei Durchführung sogenannter ‚Selbstkostenflüge’ durch Privatpiloten" am Flugplatz Vöslau durchgeführt.

Vielen Dank an Dr. Herwig Bauer und Mag. Joachim J. Janezic für die Informationen, die so aufbereitet wurden, dass selbst dem Juridikum fremde Piloten den Sachverhalt verinnerlichen konnten. Das Rechtsgutachten wurde ja schon veröffentlicht, zum Vertiefen gibt es jetzt auch die Präsentationen dieses Abends online, und zwar:

Bitte beachen Sie das Copyright von Dr. Herwig Bauer. Weitergabe und Reproduktion der Information nur nach entsprechender Freigabe von Dr. Herwig Bauer.

 

Rechtsgutachten zur Durchführung von Selbstkostenflügen

AOPA Austria hat eine Studie beim Institut für "Österreichisches und Internationales Luftfahrtrecht" in Auftrag gegeben, um das Thema der Selbstkostenflüge endlich juridisch aufzuarbeiten. Dr. Herwig Bauer und RA Mag. Joachim J. Janezic haben darüber ein Rechtsgutachten erstellt, dass sowohl das österreichische Recht, das deutsche Recht als auch das EU Recht berücksichtigt. In Einzelnen werden folgende Kapiteln erörtert:

  • Die österreichische Gesetzeslage
  • Die deutsche Gesetzeslage
  • Vergleich der beiden Regelungen
  • Das Recht der Europäischen Union (EU)
  • Die Gewerbsmäßigkeit
  • Die Entgeltlichkeit
  • Selbstkostenflüge durch Privatpiloten ?
  • Der Begriff der "Selbstkosten" und deren Ersatzfähigkeit
  • Allgemeine Literaturhinweise

Eine doch umfangreiche Expertise lädt zum lesen ein. Ein Muss für jeden Privatpiloten. Lesen Sie bitte den Text des Rechtsgutachtens hier (180kb).

 

ICAO Karte - die unendliche Geschichte

Die Ausgabe 2004 der ICAO Karte Österreich 1:500.000 hat leider einige Fehler enthalten. Dies führte damals zu beträchtlichen Unmutsäußerungen in Pilotenkreisen.

AOPA Austria hat daher der OZB angeboten, an einer Fehlerkorrektur bzw. Verbesserung hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit mitzuwirken.

Vereinbart wurde schließlich mit OZB und BEV (Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen) ein sogenannter „Beta-Test" von 10 Probedrucken. AOPA sollte diese 10 Exemplare für einen 14-tägigen Test erhalten. Wir hatten bundesweit verteilt schon eine Gruppe von Testern darauf vorbereitet.

Das Verkehrsministerium, die Oberste Zivilluftfahrtbehörde, hat uns aber ausgebremst und ausgetrickst. Die Karte wurde ohne diesen von uns angeregten Test publiziert. Dazu fehlte der OZB auch noch der nötige Anstand, uns das wenigstens mitzuteilen.

Man hätte ja hoffen können, dass die neue ICAO Karte nun fehlerlos ist.

Allerdings wurden schon wieder einige Fehler entdeckt. Zwar keine sachlich besonders gravierenden – aber immerhin peinlich, ein solches Produkt mit Schreibfehlern zu publizieren.

Solltet Ihr die ICAO Karte kaufen, dann schaut sie Euch penibel an.
 
Werden noch mehr Fehler entdeckt - na dann schaut das für die OZB nach der Verhinderung unseres Beta-Tests eigentlich gar nicht lustig aus.


Peter Schmidleitner
AOPA Austria AG FLT OPS

 

Gebühren für VFR Flüge und IFR Flüge unter 2t?

In Kenntnis des Entwurfes der Europäischen Kommission, ("Draft Commission Regulation Laying down a Common Charging Scheme for Air Navigation Services"), der vorsieht, dass im Rahmen des europäischen Single European Sky eine einheitliche Regelung zur Erhebung von Flugsicherungsgebühren erarbeitet wird, hat AOPA Austria sich an den Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, Herrn Vizekanzler Hubert Gorbach gewandt.

Der derzeitige Entwurf der Regelung enthält zwar in seinem  Artikel 9 eine Klausel zur Gebührenbefreiung für Flugzeuge bis zu 2 Tonnen maximales Abfluggewicht:

"Member States shall exempt from charges: Flights performed by aircraft of which the maximum take-off weight authorised is less than two metric tons".

Allerdings sollten die Kosten für diese Gebührenbefreiung die Staaten decken, und zwar durch die geleistete Mineralölsteuer und/oder eine Gebühr auf die betroffenen Flugzeuge:

"Member States shall be responsible for the financing of these costs. They shall take into account for the financing the revenues generated by taxes on fuel used by flights referred to in paragraph 2(a) and (b) or any specific fees imposed on such aircraft.”

AOPA äußerte sich besorgt, ob und wie in Österreich dieser Regelung entsprochen werden soll.

Das Kabinett des Herrn Bundeministers hat (auszugsweise) wie folgt geantwortet:

 ... möchte versuchen Ihre Besorgnis, dass durch gegenständlich Regulierung eine Benachteiligun der Allgemeinen Luftfahrt erfolgen könnte, auszuräumen.

 ... Diese Kosten (Anm.: IFR bis 2 Tonnen) werden zusammen mit den nicht unerheblichen Kosten für Sichtflüge (VFR), welche sich vorzugsweise ebenfalls im Bereich dieser Gewichtsklasse bewegen, der ACG im Wege des Rahmenvertrages zwischen bmvit und ACG erstattet.

... Die Befreiung der Flüge bis 2 Tonnen bzw. aller VFR Flüge bei den Streckengebühren ist bislang damit zu begründen, als die Erfasung der Daten solcher Flüge nicht durchgängig möglich ist und der Verwaltungsaufwand und die damit assoziierten Kosten in einem Missverhältnis zu den zu lukrierenden Einnahmen stünden.

 

... Aufgrund der Vielzahl der bereits durch die Mitgliedstaaten erfolgten Eingaben, musste seitens der Europäischen Kommission eine Arbeitsgruppe eingesetzt und der Zeitplan einer veranschlagten Inkraftsetzung bereits verschoben werden und ist bereits jetzt abschätzbar, dass eine Befassung des "Single Sky Committees" (als beschlussfassendes Gremium) nicht vor Jahresende erfogen wird können.

 
... Ich darf somit abschließend anregen, dass die weitere Vorgehensweise in enger Abstimmung zwischen Ihrer Organsiation und den Fachkräften im Hause erfolgt, um die Interessen aller österreichischen Luftfahrtbeteiligten und nicht zuletzt der AOPA bestmöglich wahrnehmen zu können.

 

AOPA Austria ist nun bemüht, die enge Abstimmung mit den Fachkräften im bmvit herzustellen.

 

Air Ralley Cognac von AOPA Frankreich

Die 34. « Rallye Aérien International de Cognac » welche vom Aero-Club de Cognac les « Ailes Cognaçaises » ausgerichtet wird findet am 17. 18. und 29. Juni 2005 statt. Details über diese Veranstaltung finden Sie hier.

 

Bericht vom 111. IAOPA (EUR) Regional Meeting, Athen am 27.11.2004

Für AOPA Austria hat Peter Schmidleitner am  Regional Meeting in Athen teilgenommen. Die wichtigsten Punkte waren:

  • Probleme der einzelnen IAOPA – Mitgliedsverbände
  • European Aviation Day
  • 8,33 KHz Extension
  • Single European Sky („SES“), Gebührenregelung
  • EASA
  • JAR-FCL

Den genauen Bericht über das Meeting sehen Sie hier.

 

Selbstwartung von Luftfahrzeugen durch den Eigentümer

Die EU Verordnung  2042/2003 regelt die Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit von Luftfahrzeugen und luftfahrttechnischen Erzeugnissen, Teilen und Ausrüstungen und die Erteilung von Genehmigungen für Organisationen und Personen, die diese Tätigkeiten ausführen.
 
Im Artikel  M.A.803  Berechtigung des Piloten/Eigentümers  (Adobe Reader erforderlich) ist nun geregelt welche Arbeiten für privat betriebene Luftfahrzeuge bis zu einer Startmasse von 2.730 kg unter bestimmten Beachtungen selbst durchführt werden dürfen.

       mit freundlichen Grüßen
Bruno Winkler
AOPA Mitgliedsnummer 980905

 VORSITZENDER DES FACHAUSSCHUSSES
LUFTFAHRZEUGMECHANIK IN DER
BUNDESINNUNG MECHATRONIK

 

Night-VFR jetzt auch in LOAV möglich

Seit dem 1. November 2004 kann nun auch in Bad Vöslau / LOAV  Night-VFR geflogen werden. Lesen Sie die Details bitte hier.

 

Bericht von JAR/FCL Workshop in Graz

Für AOPA hat Peter Schmidleitner am 20.10.2004 am JAR-FCL Workshop in Graz (Fachhochschule Joanneum) teilgenommen.

Dieser Bericht soll nicht eine „Nacherzählung“ der Präsentationen sein, sondern eher eine Aufzeichnung von „Impressionen“ (oder Highlights).

 

Bericht vom 1. Meeting der Arbeitsgruppe Flight Operations 25.09.2004

Die anwesenden Mitglieder der Arbeitsgruppe wurden von Präsident Julius Meinl begrüßt. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass AOPA mit Hilfe der Arbeitsgruppe in der Lage sein wird, konkrete Schritte zum Wohle der General Aviation einzuleiten.

Insbesondere soll es mit Hilfe der Arbeitsgruppe gelingen, die Kontakte zur ACG und OZB zu intensivieren. Der Leiter der Arbeitsgruppe, Peter Schmidleitner, wurde dazu vom Vorstand der AOPA als Vertreter gegenüber diesen Institutionen designiert.

Mag. Josef Hackl, Head of Operations and Licensing der ACG, kam auf einen Kurzbesuch zum Meeting.
Er berichtete, dass dem AOPA - Vorschlag zur Etablierung eines „AOPA Verbindungs-Koordinators“ bei ACG zugestimmt, und er selbst mit dieser Funktion betraut wurde. Mag. Hackl wünschte der Arbeitsgruppe viel Erfolg.

Hier nun die Inhalte der 1. Arbeitssitzung:

  • Strukturierter Lesson Syllabus für PPL Ausbildung
  • JAR FCL – Handlungsbedarf für AOPA?
  • AOPA Veranstaltungen
  • ICAO Karte
  • Fliegen ohne Flugleiter
  • Naturschutzgebiete
  • Reiseflughöhen für Sichtflüge

Sehen Sie bitte das detaillierte Protokoll dieser Arbeitssitzung ein.

 

In Zukunft auch "Flugsicherungsgebühren" eine Wendung zum Guten?
 

Eine gute Nachricht:

 

Wie IAOPA-EUR mitteilt, haben sich alle Delegierten des "Enlarged Committee" (Vertreter aller Staaten des geplanten SES - Single European Sky) gegen den Entwurf der EUROCONTROL ausgesprochen.

 

Noch bedeutet das nicht, dass der Entwurf gestorben ist - EUROCONTROL hat den Entwurf ja im Auftrag der EU Kommission geliefert, und die Kommission hat klargemacht, dass sie sich die Entscheidung darüber vorbehält. Aber es wird für die Kommission nun sicher ungleich schwieriger sein den Plan durchzuboxen, wenn alle Staaten dagegen sind.

 

Also: Daumen halten!


 

In Zukunft auch "Flugsicherungsgebühren" für VFR Flüge?
 
Am 20. April 2004 traten die "Single European Sky (SES)" Regulations in Kraft.
Zur Zeit ist ein Entwurf der EUROCONTROL im Begutachtungsverfahren, in dem ein neues Gebührensystem vorgeschlagen wird. (Siehe Beilage)

Das vorgeschlagene System hätte gravierende Auswirkungen auf die General Aviation.
AOPA Austria hat die beiliegende von IAOPA-EUR koordinierte Stellungnahme abgegeben, und über diese Stellungnahme auch den Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technik informiert.

Da Stellungnahmen an Eurocontrol (und an alle andere Behörden) nur in einem formatierten "Response" erlaubt sind werden die Dokumente ausschließlich im PDF Format dargestellt.

 

22. Weltkonferenz der IAOPA

Im April fand in Toulouse die 22. Konferenz des "International Council of AOPAs (IAOPA)" statt.

Die wichtigsten Resolutionen der Konferenz betreffen die folgenden Themen:

  • Einrichtung separater "Security Zones" für die General Aviation auf grossen Flughäfen.
     
  • Grundlage für Triebwerks- und Komponentenüberholung sollen nur die "type certificate airworthiness limitations" sein, und nicht etwaige nur empfohlene Intervalle.
     
  • Forderung nach bilateralen Abkommen, um den grenzüberschreitenden Verkehr von "non-type certificated aircraft" zu ermöglichen.
     
  • Sicherheitsvorschriften, die den Entzug bzw. die Verweigerung von Lizenzen beinhalten, müssen auch angemessene Appelationsverfahren enthalten.
     
  • Die Sperre von Lufträumen und/oder Flugplätzen "im Interesse der Sicherheit" sollte nur erfolgen, wenn tatsächliche Bedrohungen vorliegen.
     
  • Ist die Implementierung von 8.33 KHz für die auch von der General Aviation benutzten Lufträume tatsächlich notwendig, wenn mit besserem Frequenz-Management im 25 KHz Bereich das gleiche Ergebnis erzielt werden kann?

Soweit für uns zutreffend wird AOPA Austria bemüht sein, auf nationaler Ebene im Sinne dieser Resulutionen aktiv zu sein.

 

Gründung der "AOPA Arbeitsgruppe Flight Operations"

Um den statutengemässen Aufgaben der AOPA intensiver nachkommen zu können, wurde eine "AOPA—Arbeitsgruppe Flight Operation“ gebildet.

Mit der Leitung dieser Arbeitsgruppe wurde vom AOPA Austria Präsidium der langjährige Linienpilot Flugkapitän i.R. Peter Schmidleitner, der nun wieder in die General Aviation zurückgekehrt ist, betraut.

Das Betätigungsfeld der Arbeitsgruppe wird recht umfangreich sein.

Der Bogen reicht von sehr komplexen Themen wie „JAR FCL Einführung“ über „standardisierte Ausbildungspläne für die PPL Schulung in Vereinen“ bis zu ganz praxisbezogenen Punkten wie „anwenderfreundliche Gestaltung der Luftfahrtkarten“, etc.

Die Arbeitsgruppe hat nun tatsächlich ihren "take-off run" begonnen.

Bislang sind 19 AOPA Mitglieder zur persönlichen Teilnahme an Arbeitsgruppen-Meetings bereit, 4 wollen auf Korrespondenzbasis mitarbeiten. Geplant sind Vier Arbeitsgruppen-Meetings im Jahr, ggf. auch ad hoc einberufene Meetings. Das erste Meeting wird am 25.09.2004 in Vöslau stattfinden.

  1. Die Arbeit der Gruppe wird sich nach folgenden Richtlinien orientieren:
    Das Resultat der Beratungen der Arbeitsgruppe sind Vorschläge an den Präsidenten der AOPA Austria, der diese Vorschläge entweder
     

    • approbiert

    • abgelehnt

    • zur Wiederberatung (ggf. mit Kommentaren) an die AG zrückweist.
       

  2. Die Vorschläge der Arbeitsgruppe können sein:
     

    • "Policy Statements" als Richtline für AOPA Vertreter

      • bei Meetings

      • in Behördengesprächen

      • gegenüber den Medien
         

  3. Die konkret von AOPA zu setzenden Maßnahmen können sein:
     

    • Anträge an Behörden

    • Lobbying

    • Stellungnahmen in Begutachtungsverfahren

    • Mitgliederinformationen

    • Veranstaltungen für Mitglieder

    • etc.

 

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